Thomas Beer - hervorragender Golfer und Weltklasse-Skibob-Fahrer

Foto: Thomas Beer beim Snowbob-Fahren
Thomas Beer beim Snowbob-Fahren

Thomas Beer wurde von uns mit zwei Unterschenkel-Prothesen mit Silikon-Pinsystem und Gelkniekappen ausgestattet.

Auch Thomas stand für ein kurzes Interview zur Verfügung:

Ralph Scharpenberg: Hallo Thomas, danke, dass du kurz Zeit für ein Interview hast. Wie geht"s dir?

Thomas Beer: Gut, danke der Nachfrage. Sicherlich meinst du aber auch meine Prothesensituation?

Ralph Scharpenberg: Ja richtig, gerade haben wir dir ja wieder etwas Spezielles gebaut. Etwas für an Land, im Wasser und gerne auch in der Luft... (lacht)

Thomas Beer: Gerade komme ich ja wieder von der Skibob-Weltmeisterschaft. Dort bin ich 15. geworden, somit bin ich auch 15. der Weltrangliste - und alle vor und nach mir sind nicht behindert!

Ralph Scharpenberg: Wow, das ist ja ein unglaublicher Erfolg! Wie konntest du das schaffen mit zwei Unterschenkelprothesen?

Thomas Beer: Ich hatte mir einen guten Platz in der Weltrangliste vorgenommen, habe hart trainiert, mir gute Prothesen mit Silikon-Pinsystemen und Gelkniekappen bauen lassen - und gewonnen!

Ralph Scharpenberg: Da kannst du mehr als stolz sein! Herzlichen Glückwunsch!

Foto: Thomas Beer beim Golfen
Thomas Beer beim Golfen

Thomas Beer: Danke. Als nächstes möchte ich eine Medaille bei den Deutschen Meisterschaften im Behindertengolf. Das nächste Turnier ist Mitte August 2008 im Golfclub Varus. Ich bin schon im Training.

Ralph Scharpenberg: Aber du bist doppelt amputiert. Das muss doch Probleme geben. Wie meisterst du die?

Thomas Beer: Im Gegenteil, Ralph - ich habe bei jedem Event einen sehr großen Vorteil. Ich bekomme definitiv trotz Stress und Leistungsdruck vor den Wettkämpfen keine kalten Füße! (lacht)

Ralph Scharpenberg: Scherzkeks... Aber noch kurz eine ernste Frage: Hast du einen Tipp für andere Betroffene?

Thomas Beer: Ich versuche trotz Behinderung alles zu tun, was ich auch mit Beinen getan hätte. Und so lege ich die Latte hoch und versuche das Maximale. Ein bisschen Zähne zusammenbeißen, viel Training und eine gute Prothese sind da schon wichtig. Es gibt immer einen Weg!

Ralph Scharpenberg: Danke dir und weiterhin viel, viel Erfolg!

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