Bericht über eine Papua-Neuguinea-Expedition

... auf "heißen Sohlen" von der Orthopädie-Technik Scharpenberg

Foto: Tom und seine einheimischen Gastgeber präsentieren sich vor einer Strohhütte
Tom und seine Gastgeber

Papua-Neuguinea ist kein Land, das sich leicht bereisen lässt. Das gilt umso mehr, wenn man sich dabei auf seine eigenen Füße verlassen muss. Die Bedingungen auf meiner Expedition im Mai 2011 hätten kaum extremer sein können. Unwegsame Dschungelpassagen mit wechselndem Untergrund aus teilweise meterdickem Pseudohumus, Wurzelwerk, Dornen, Dickicht und umgestürzten Bäumen sorgen dafür, dass selbst kurze Distanzen zum Hindernisturnen werden. Das steile Gelände mit einem Untergrund aus nassem, schmierseifenartigem Ton stellt Balance und Koordination ständig auf eine harte Probe. Nässe und Temperaturen oberhalb 30°C sind allgegenwärtig. Die Vulkane warten mit weiteren Extremen auf. Die Bergflanken sind extrem steil und mit losem, aber extrem scharfkantigem, glasartigem Schotter bedeckt, der Untergrund hat oft Temperaturen von mehr als 100°C. Unter all diesen Bedingungen war ich mit ca. 25 kg Ausrüstung täglich etwa 7-10 Stunden unterwegs. Also welches Schuhwerk vermittelt ein hervorragendes Gefühl für den Untergrund, schützt vor Verletzungen, Hitze und Nässe, ermöglicht ein zumutbares Fußklima und erlaubt tagelanges Laufen mit schweren Lasten? Bisher die klare Antwort: KEINES.

Foto: Ulla und der Einheimische Kemtasu geben sich die Hand
Ulla und Kemtasu

Ein brauchbarer Kompromiss sind leichte Wüstenstiefel in Kombination mit dünnen Smartwool-Trekkingsocken. Die werden zwar nass, aber auch wieder trocken, halten oft nur eine Saison, bieten dafür aber ausreichend Halt und Schutz und vor allem ein gutes Bodengefühl.

Wirklich schlimm ist, dass das Laufen mit schweren Lasten (und dazu gehören auch meine 100 Kilo Lebendgewicht) hier seinen Tribut fordert; spätestens ab dem zweiten Tag tut jeder Schritt nur noch weh - zumindest bisher. Ohne ausgeprägte Leidensfähigkeit und Selbstdisziplin fällt es dann schon mal schwer, die Erwartungen, die das Team und man selbst an den Expeditionsleiter und Fotografen stellt, zu erfüllen.

Die Lösung des Problems brachte ganz unerwartet ein Gespräch mit dem Orthopädietechnikermeister Ralph Scharpenberg, der mit Gel-Einlagen - an einem Tag angepasst und geliefert - die perfekte Ergänzung für meine Expedition hatte.

Foto: Der Tavurvur-Vulkan in Papua-Neuguinea bricht aus
Der Tavurvur-Vulkan in Papua-Neuguinea

Die Einlagen bestehen aus mehreren Wirkschichten und haben eine Decksohle aus Silberfadenstoff. Die Decksohle ist geschickt so ausgearbeitet, dass die partiziellen Gelkissen herausschauen. Die Einlagen sind durch die verschiedenen Schichten sehr formstabil. Spannend ist auch, dass die Einlagen nass gereinigt werden können.

Die Einlagen ermöglichten mir drei Wochen schweres Trekking in unwegsamstem Gelände und auf teilweise aggressivstem Untergrund OHNE schmerzende Füße und ohne auf schwere Bergschuhe zurückgreifen zu müssen. Angenehmer Nebeneffekt: Die Silberbeschichtung der Sohlenoberfläche vermindert die Geruchsentwicklung auch nach wochenlangem Gebrauch merklich.

Mein Fazit: Die Sohlen sind die ideale Ergänzung für leichtere Wander- und Trekkingschuhe, wenn die Ansprüche eigentlich schwere Bergschuhe erfordern würden. Meine beste Investition in diesem Frühjahr! Ein zweites Paar für die Bergschuhe ist übrigens schon geordert.

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